5 wichtige Prinzipien der Achtsamkeit

Im heutigen Blogartikel erkläre ich dir, wie du mit einfachen Mittleln mehr Achtsamkeit in deinen Alltag bringen kannst und welche 5 wichtigen Prinzipien es dabei zu beachten gilt. Wenn du diese Prinzipien im Hinterkopf behältst, wird es dir in bestimmten Situationen leichter fallen, gegenwärtig zu bleiben.


1. Eins nach dem anderen

Heutzutage wird immer mehr erwartet. Alles muss schneller, höher und weiter gehen. Multitasking ist „in“. Dabei ist das menschliche Gehirn alles andere als auf Multitasking ausgelegt. Wir leben oftmals gar nicht mehr, wir funktionieren lediglich. Oft beobachte ich Menschen dabei, wie sie mit ihrem Hund spazieren gehen und dabei fast permanent auf ihr Handy schauen. Sie verpassen die vielen kleinen und großen Wunder und die Momente, die gerade eben um sie herum passieren. Wir sollten uns wieder mehr Zeit nehmen und uns nach Möglichkeit nur einer Sache widmen, bevor wir eine andere tun. Mehr im Moment sein statt in Gedanken woanders. Dann macht das Leben Spaß… weil wir es dann bewusst wahrnehmen.

2. Konzentriere dich auf das, was du tust

Wenn wir eine Sache tun, egal wie simpel sie auch sein mag, sollten wir versuchen, sie achtsam zu tun. Das heißt, die volle Konzentration auf diese Sache richten, die ich gerade tue. Wenn ich Wäsche falte, dann Falte ich Wäsche, wenn ich laufe, laufe ich, wenn ich Musik höre, höre ich Musik… „Warum?“ fragt der Verstand dich beim Lesen dieser Zeilen vielleicht gerade… „Warum nicht?“ antworte ich ihm. Wenn wir in Gedanken ständig woanders sind, zieht das wahre Leben, dass sich immer JETZT in diesem Augenblick abspielt, an uns vorüber. Diese bewusste Konzentration auf einzelne Tätigkeiten hilft dabei, den Geist nachhaltig zu beruhigen.

3. tritt innerlich einen Schritt zurück. Entscheide dich, wie du dich fühlst

Wenn wir Gefühle in uns beobachten und wahrnehmen können, sind wir dann diesen Gefühlen machtlos ausgeliefert? Nein, sind wir nicht! Wir haben in brenzligen Situationen die Möglichkeit, innerlich einen Schritt zurückzutreten, inne zu halten und uns zu fragen: „Ist dieses Gefühl nützlich für mich, was habe ich davon, in dieses Gefühl einzutauchen? Wäre es sinnvoll, dieses Gefühl wieder loszulassen?“

Mit etwas Übung können wir dann bewusst entscheiden, ob wir das Gefühl weiterziehen lassen. Wir können es akzeptieren und beobachten, dann verschwindet es wie von selbst und der innere Frieden kehrt zu dir zurück. Vielleicht ersparst du dir dadurch eine Menge Ärger…

4. Distanziere dich von deinen Gedanken, beobachte sie

Was in unserem Kopf vorgeht, dreht sich meist um Vergangenheit oder Zukunft, dann sind es meist negative Erlebnisse, die wir immer wieder durchspielen und weiterspinnen, für die wir uns selbst beschuldigen oder schlecht machen und die wir bereuen. An der Vergangenheit kann nichts verändert werden. Natürlich kannst du versuchen aus Fehlern zu lernen, dich entschuldigen oder versuchen, Dinge wieder gut zu machen, aber du musst dich gedanklich nicht dafür bestrafen, dass diese Dinge passiert sind. Sie sind passiert, weil du wahrscheinlich zu dieser Zeit  nicht bewusst genug warst, um mit diesen Dingen anders umgehen zu können. Vergib dir selbst dafür, es hätte nicht anders laufen können und das ist ok so.

Zukunftsangst ist ebenso undienlich. Du weißt nicht, was in der Zukunft passiert, ob Dinge gut oder schlecht laufen. Du weißt noch nicht einmal, ob gut oder schlecht letztendlich das ist, was du glaubst, dass es ist. Oft sind es sogar Dinge, die in unseren Augen schieflaufen, die uns neue Türen öffnen zu noch besseren, passenderen Dingen. Die Dinge kommen, wie sie kommen sollen, was nicht passiert oder nicht bei dir bleibt, war von vornherein nicht für dich gemacht. Nimm das Leben JETZT innerlich so an, wie es ist, dann wirst du auch wissen, wohin die Reise für dich geht. Beobachte deine Gedanken im Alltag und hinterfrage sie, nimm sie nicht so ernst und lass dich von ihnen nicht lenken, sondern tu, was du für richtig hälst. Höre dabei auf dein Gefühl und nicht auf die Stimme im Kopf, die dir einreden will, dass du Dinge nicht schaffst, nicht gut genug bist und so weiter. Benutze deinen Verstand, um die Dinge umzusetzen, die sich für dich richtig und stimmig anfühlen und lasse es nicht zu, dass dein Verstand dich benutzt.

5. Spüre deinen Körper und handle authentisch

Fühle in verschiedenen Situationen in dich hinein und frage dich, was jetzt das Richtige für dich ist. Fühle die Antwort auf diese Fragen in deinem Körper und versuche sie weniger mit dem Kopf zu beantworten. Baue wieder eine Verbindung zu dir selbst auf, nimm deine Bedürfnisse wahr und handle authentisch, denn du selbst weißt am besten, was richtig für dich ist und wo dein Weg hingeht. Vertraue DIR und deiner Intuition.


Ich wünsche dir viel Erfolg und Freude beim integrieren und ausprobieren dieser Achtsamkeitsprinzipien in deine ganz persönlichen Alltag!

Habe ein schönes Wochenende und eine achtsame Zeit!

Herzlichst

Christopher

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