Auf den Körper hören – Ruhephasen bewusst zulassen

Vor Kurzem bin ich umgezogen. So ein Umzug ist viel Arbeit und erfordert einiges an Kraft und Einsatz. Ich war zuvor gesundheitlich schon leicht angeschlagen und siehe da, nach dem Umzug ließ ich komplett die Flügel hängen. Nichts ging mehr, ich war müde, kraftlos, erschöpft, hatte zudem Hals-, Kopf- und Gliederschmerzen.

Ich gönnte meinem Körper am darauffolgenden Tag Ruhe und Erholung. Innerhalb eines Tages ging es mir deutlich besser. Die Halsschmerzen waren so gut wie weg, der Kopfschmerz war verflogen, ich fühlte mich wieder deutlich frischer und wacher. Am Morgen nach dem Erholungstag war ich bereits wieder voller Tatendrang. Ich putzte die Wohnung, schloss die Spülmaschine an, sägte Leisten zu und trug schwere Kartons die Treppen hinauf.

Höre auf deine innere Weisheit

Irgendetwas in mir sagte: „Übernimm dich nicht! Mach nicht wieder zu viel, sonst wirst du wieder krank!“

Ich dachte mir: „Ach was, das schaffe ich noch! Das muss doch erledigt werden!“

Am nächsten Tag lag ich wieder flach, die Halsschmerzen waren wieder da und ich fühlte mich genau so schlapp und kraftlos wie am besagten Tag zuvor.

Da wurde mir bewusst: Ich hatte mich selbst übergangen. Ich hatte die Hinweise meines Körpers nicht beachtet und nicht auf meine innere Stimme gehört. Stattdessen habe ich mich von meinem inneren Antreiber beeinflussen lassen. An sich wusste ich genau, dass es besser gewesen wäre, langsam zu machen. Trotzdem tat ich es nicht. In mir schlummert immer noch dieser innere Antreiber, der mich ab und an dazu bringt, über meine gesunden Grenzen zu gehen.

Einen Tag später saß ich auf dem Balkon, schrieb entspannt einen Newsletter, genoss die letzten warmen Sonnenstrahlen des Jahres und ließ die Arbeit in der Wohnung mal ruhen… und so machte ich es die kommenden Tage auch.

Ich nahm mir vor, mir die Arbeit ab sofort einzuteilen und jeden Tag ein bisschen zu erledigen. Wenn ich merke, dass es genug ist, habe ich mir fest vorgenommen, „Feierabend“ zu machen, egal was mir der innere Antreiber so für Phrasen an den Kopf wirft.

Fehler sind Helfer

Wie du siehst: Nobody is perfect…

Aber man kann aus seinen Fehlern immer etwas lernen und versuchen, es beim nächsten mal besser und authentischer zu machen. Wenn du die Buchstaben des Wortes „Fehler“ mal umsortierst, wird das Wort „Helfer“ daraus. Genau das sind nämlich Fehler, wenn du deinen Blickwinkel darauf etwas veränderst.

Wie du authentisch und sensibel-stark leben und auch deine vermeintlichen Schwächen in Stärken verwandeln kannst, erkläre ich dir in meinem Tagesseminar „Sei du selbst! Sensibel-stark leben“ (Termin am 17.11.2019 in Herten).

Achte auf dich, du bist wichtig!

Christopher

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