Reisen

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Besuche einmal im Jahr einen Ort, den Du noch nicht kennst. – Dalai Lama

Dieses Zitat von Dalai Lama gilt es zu deuten und zu verstehen. Ich selbst habe das Reisen wieder für mich entdeckt. Oft war ich Inder Vergangenheit mit meinen Eltern an den verschiedensten Orten: England, Irland, Schottland, Amerika, Spanien… Als Erwachsener war mir diese Reiselust irgendwie abhanden gekommen. Ich blieb lieber daheim, hier kannte ich mich aus, hatte ja alles was ich brauchte. Es war wie eine Komfortzone. Nach und nach machte sich jedoch eine zunehmende Unzufriedenheit breit, die ich zunächst nicht deuten konnte. Als ich dann zum ersten mal nach langer Zeit  wieder verreiste spürte ich wie zufrieden und stark mich das machte. Wie ich voller Energie und Selbstvertrauen war, wenn ich von einer dieser Reisen zurückkehrte. Richtig verstanden habe ich das zunächst nicht. Schnell war dieses Gefühl wieder verflogen und alles lief weiter so wie zuvor. Der normale Alltag hielt wieder Einzug.

Erst vor ein paar Jahren, quasi zeitgleich mit der Erkenntnis, dass ich hochsensible bin, verstand ich: Beim Reisen verlasse ich meine gewohnte Umgebung, meine Komfortzone.

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Ich stelle mich dem Ungewissen, der Herausforderung des Neuen und Unbekannten. Ich komme mit Menschen in Kontakt, nehme mein Leben sozusagen selbst in die Hand. Ich entscheide wohin ich fahre, wo ich übernachte, wo und wann ich esse und trinke, mit welchen Leuten ich mich unterhalte und so weiter. Es gelang mir nur nicht dieses Verhalten „mitzunehmen“ und sozusagen, wenn ich wieder zurück war, in meinen Alltag einzubauen. Das kann jedoch durchaus gelingen, denn warum nicht mal neues Gebiet quasi unmittelbar vor der eigenen Haustür erkunden oder einfach mal jemanden ansprechen und sich unterhalten? Mittlerweile kann ich das. Vor einiger Zeit noch hätte ich mir das nicht zugetraut. Zugegeben, immer muss ich das nicht haben, ich lege in der Regel keinen großen Wert auf Smalltalk über belanglose Themen. Aber manchmal tut es echt gut sich einfach nur mal kurz mit jemandem zu unterhalten. Das habe ich für mich auf der Reise festgestellt. Aber da ist auch jeder Mensch anders.Wieviele Feldwege und Wälder hatte ich, obwohl ich schon seit Jahren mehr oder weniger am gleichen Ort lebe, noch nie bewandert und gesehen? Wieviele Orte, die nur einen Katzensprung entfernt sind hatte ich mir bereits angeschaut? Wie sieht es bei dir aus? Es gibt noch soviel zu entdecken, und weit fahren muss man dazu meist gar nicht unbedingt. Klar zieht es mich auch hin und wieder in die Ferne, in ein anderes Land mit anderer Kultur und Sprache. Die Herausforderung die man sich bei einer solchen Reise stellt ist um einiges höher, aber umso mehr kann ich auch mitnehmen, wenn ich mir bewusst mache, welche Situationen ich auf meiner Reise alle gemeistert habe.

fullsizeoutput_18Reisen haben mich viel gelehrt, ich habe viele Menschen kennengelernt, die hilfsbereit, freundlich und herzensgut waren. Reisen hat mein Menschenbild positiv verändert. Vor einiger Zeit habe ich eine Wanderung unternommen. Ich startete in Höxter, die östlichst gelegene Stadt in NRW und lief insgesamt 9 Etappen und ca. 250km bis zum vorläufigen Zielort Dortmund. Diese Wanderung galt für mich als Vorbereitung auf den „Camino Francês“ – den Jakobsweg von Frankreich nach Spanien, den ich auch gern irgendwann laufen möchte. Diese Reise, obwohl der Startpunkt im gleichen Bundesland gelegen war wie mein Heimatort, war gefühlt die beste und lehrreichste meines Lebens. Eine solch intensive Zeit mit solchen intensiven Begegnungen und Erlebnissen hatte ich bisher nicht nicht erlebt.

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest schaue auf meiner anderen Internetseite www.auf-dem-weg.blog vorbei, dort habe ich in meinem Blog von meinen tagtäglichen Erlebnissen berichtet. Auch ein Videotagebuch bei YouTube habe ich geführt.

Würde dich eine solche Reise interessieren? Ich würde gern, wenn Interesse besteht, mit einer kleinen Gruppe von ungefähr 4-6 hochsensiblen Menschen diese Reise wiederholen um den Zauber und die Einzigartigkeit auch für andere erlebbar zu pexels-photo-771079.jpegmachen. Vor allem für Menschen die vielleicht nicht so gern allein reisen und sich Begleitung wünschen. Dabei soll es aber so von statten gehen, dass jeder die Reise so für sich gestalten kann, wie er mag. Jeder läuft in seinem eigenen Tempo, entweder mit anderen zusammen oder auch allein. Jeder soll sich so entfalten können wie er mag und wie er oder sie eben ist. Wenn man Lust hat nimmt man an Gesprächen in der Gruppe teil, wenn nicht zieht man sich zurück und gönnt sich Ruhe um zu sich selbst zu finden. Darum soll es bei dieser Reise gehen: Gemeinsamkeit erleben und eben auch Zeit für sich haben, seine eigenen Bedürfnisse zu erspüren und nach ihnen handeln, Erlebnisse und Begegnungen zu teilen und aus ihnen zu lernen.

Nebenbei würde ich wenn gewünscht ungezwungene Coachings anbieten, die wir quasi frei in die Wanderung mit einbauen. Die Reise dauert ca. 12 Tage.

Genauere Informationen findest du, wenn du hier klickst! Wenn du an dieser Reise Interesse hast, schreibe mir gerne eine Nachricht über das Kontaktformular oder an kontakt@hypersensibel.com.

Ich freue mich auf deine Nachricht!:-)