Der Begriff Hypersensibilität oder auch Hochsensibilität (im folgenden Text wird vornehmlich der Begriff Hochsensibilität verwendet) beschreibt eine angeborene, besondere Wahrnehmungsfähigkeit.
Ca. 10-20% der Bevölkerung sind laut Studien hochsensibel, viele jedoch ohne es selbst zu wissen. Es sind in gleichem Maße Frauen und Männer betroffen.
Was unterscheidet „normalsensible“ und hochsensible Menschen?
„Normalsensible“ Menschen verfügen über im Gehirn „eingebaute“ Filter, die es ihnen ermöglichen, bestimmte äußere Reize unbewusst auszublenden. Dies hat, wie die Hochsensibilität an sich auch, bestimmte Vor- und Nachteile. Zum einen fällt es normalsensiblen Menschen in der Regel leichter, sich auf eine Sache zu konzentrieren, zum anderen nehmen diese dadurch weniger wahr: Sie schmecken, riechen, hören, fühlen… nicht so intensiv wie hochsensible Personen.
Auf hochsensible Menschen prasselt hingegen eine ganze Flut von Informationen und Außenreizen ein, z.B. beim Einkaufen. Da sind viele Menschen, die sich im
Mit der Gabe der Hochsensibilität umzugehen ist, wie du sicherlich bemerkt hast, nicht immer einfach und kann zu einigen Problemen in der Alltagsbewältigung führen. Jedoch kann man sich als Betroffener mit einiger Übung und dem richtigen Umgang mehr auf die eigenen Stärken und auf die positiven Seiten der Hochsensibilität konzentrieren und fokussieren. Mehr dazu findest du auch in meinem kostenlosen E-Mail-Kurs „9 Strategien für ein gesundes Leben mit Hochsensibilität“.
Hochsensibilität als Gabe
Hochsensibilität darf durchaus als eine Gabe angesehen werden, die uns nicht besser oder schlechter macht als „normalsensible“ Menschen. Sie macht uns anders – und ja, einzigartig! Wenn du dies erstmal verstanden und akzeptiert hast, macht das dein Leben um einiges einfacher. Zumindest ist es mir so ergangen. Als ich mich als hochsensibel erkannte, machte auf einmal alles was mir bisher im Leben passiert ist, Sinn. Dieses Gefühl von: „Ich bin irgendwie anders als die meisten“ hatte ich schon früher als Kind und Jugendlicher in mir wahrgenommen. Aber ich konnte es nie akzeptieren.
Mir wurde klar, dass ich, so wie ich war, nicht falsch war, sondern eben nur anders als die meisten. So wie ich es immer gespürt hatte. Ich musste mich nicht mehr verstellen sondern konnte nach und nach wieder zurück zu mir finden, es war beruhigend und erleichternd, dass es noch mehr Menschen da draußen gibt, die ähnlich denken und fühlen wie ich.
Vielleicht gehörst du ja auch zur Gruppe der hochsensiblen Menschen, mache doch gleich einmal den Hochsensibilität – Test und finde es heraus! Wenn du wissen willst, wie du als hochsensibler Mensch authentisch, achtsam und gelassen durch deine Alltag gehst, melde dich für meinen >> kostenlosen E-Mail-Kurs „9 Strategien für ein gesundes Leben mit Hochsensibilität“ << an, darin findest du mit Sicherheit den ein oder anderen wertvollen und neuen Tipp.

