Hochsensibilität – Was ist das?

Für alle, die nicht so die Leseratten sind, habe ich hier oben ein Video von meinem YouTube-Kanal eingebettet:-) Der Text unten erklärt das Phänomen der Hochsensibilität noch etwas ausführlicher.


Der Begriff Hypersensibilität oder auch Hochsensibilität (im folgenden Text wird vornehmlich der Begriff Hochsensibilität verwendet) beschreibt eine angeborene, von der Norm abweichende Wahrnehmungsfähigkeit.

pexels-photo-89915.jpegDiese veränderte Wahrnehmung bezieht sich zum einen auf äußere Reize, wie z.B. Geräusche, Gerüche oder Lichtintensität etc. Zum anderen bezieht sie sich auf menschliche Stimmungen, welche hochsensible außergewöhnlich gut „erspüren“ und „erahnen“ können. Zudem haben hochsensible Menschen meist eine sehr stark ausgeprägte Intuition und ein hohes Maß an logischem Verständnis. Sie können Wahres von Falschem intuitiv sehr gut unterscheiden, sind oft sehr naturverbunden, kreativ und spirituell veranlagt. Hierbei wird auch oft der Begriff „Hochsensitivität“ verwendet, wovon ich im weiteren Verlauf absehe und beide Fähigkeiten unter dem Begriff Hyper- bzw. Hochsensibilität zusammenfasse.
Ca. 10-20% der Bevölkerung sind laut Studien hochsensibel, viele jedoch ohne es selbst zu wissen. Es sind in gleichem Maße Frauen und Männer betroffen.

Was unterscheidet „normalsensible“ und hochsensible Menschen?

„Normalsensible“ Menschen verfügen über im Gehirn „eingebaute“ Filter, die es ihnen ermöglichen, bestimmte äußere Reize unbewusst auszublenden. Dies hat, wie die Hochsensibilität an sich auch, bestimmte Vor- und Nachteile. Zum einen fällt es normalsensiblen Menschen in der Regel leichter, sich auf eine Sache zu konzentrieren, zum anderen nehmen diese dadurch weniger wahr: Sie schmecken, riechen, hören, fühlen… nicht so intensiv wie hochsensible Personen.

Auf hochsensible Menschen prasselt hingegen eine ganze Flut von Informationen und Außenreizen ein, z.B. beim Einkaufen. Da sind viele Menschen, die sich im pexels-photo-708764.jpegSupermarkt umher bewegen und sich dabei miteinander unterhalten. Da sind Kinder, die umherlaufen, da ist die Fülle an Produkten und Geräuschen, z.B. von Tiefkühlfächern, Hintergrundmusik im Laden und so weiter. Zudem nehmen viele hochsensible auch noch die Stimmungen von den dort anwesenden Menschen auf und bringen all diese Eindrücke im Kopf mit verschiedensten Dingen in Zusammenhang. Es kann sogar passieren, dass man die Stimmungen der anderen Menschen für sich übernimmt. All dies summiert sich zu einem riesigen Durcheinander im Kopf, das einen immensen Stress und Druck erzeugt. Dieser Stress fällt meist erst wieder ab, wenn man den Laden verlässt.
Mit der Gabe der Hochsensibilität umzugehen ist, wie du sicherlich bemerkt hast, nicht immer einfach und kann zu einigen Problemen in der Alltagsbewältigung führen. Jedoch kann man sich als Betroffener mit einiger Übung und dem richtigen Umgang mehr auf die eigenen Stärken und auf die positiven Seiten der Hochsensibilität konzentrieren und fokussieren. Mehr dazu findest du auch in meinem kostenlosen E-Mail-Kurs.

Hochsensibilität als Gabe

Hochsensibilität darf durchaus als eine Gabe angesehen werden, die uns nicht besser oder schlechter macht als „normalsensible“ Menschen. Sie macht uns anders – und ja, einzigartig! Wenn du dies erstmal verstanden und akzeptiert hast, macht das dein Leben um einiges einfacher. Zumindest ist es mir so ergangen. Als ich mich als hochsensibel erkannte, machte auf einmal alles was mir bisher im Leben passiert ist, Sinn. Dieses Gefühl von: „Ich bin irgendwie anders als die meisten“ hatte ich schon früher als Kind und Jugendlicher in mir wahrgenommen. Aber ich konnte es nie akzeptieren. pexels-photo-207962.jpegStattdessen versuchte ich so zu werden wie die anderen und probierte mich anzupassen um dazuzugehören. Aber so recht wollte das alles nicht klappen. Als ich mich dann mit dem Thema Hochsensibilität beschäftigte fiel endlich der Groschen, alles passte zusammen und ich konnte mich endlich so annehmen wie ich bin. Ich konnte mit meiner Vergangenheit Frieden schließen und „mit mir ins Reine kommen“, wie man so schön sagt.
Mir wurde klar, dass ich, so wie ich war, nicht falsch war, sondern eben nur anders als die meisten. So wie ich es immer gespürt hatte. Ich musste mich nicht mehr verstellen sondern konnte nach und nach wieder zurück zu mir finden, es war beruhigend und erleichternd, dass es noch mehr Menschen da draußen gibt, die ähnlich denken und fühlen wie ich.

Vielleicht gehörst du ja auch zur Gruppe der hochsensiblen Menschen, mache doch gleich einmal den Hochsensibilität – Test. Und wenn du wissen willst wie du besser mit dieser einzigartigen Gabe umgehen kannst, schau dir meinen kostenlosen E-Mail-Kurs an und schau auf meinem Blog vorbei, dort findest du mit Sicherheit den ein oder anderen für dich wertvollen und neuen Tipp.

Ich freue mich dass du da bist und wünsche dir weiterhin viel Spaß beim durchstöbern.

Herzlichst

Christopher