Mein Weg zum Glauben

Im heutigen Blogartikel geht es um Spiritualität. Ich möchte dir hier meinen Weg zum Thema hin beziehungsweise meinen ganz persönlichen Weg zu Gott beschreiben. Vielleicht ändert sich dadurch ja auch dein Blick auf die Welt, so wie es bei mir der Fall war.

Vor circa einem Jahr noch hatte ich mit Glauben und Gott ziemlich wenig am Hut. Zwar war ich als Kind oft mit meinem Vater in die Kirche gegangen, jedoch empfand ich dies immer eher als lästiges und langweiliges „Pflichtprogramm“. Als ich dann älter wurde, verlor ich nahezu jeglichen Draht zur Kirche. Außer ein bis zweimal im Jahr zu den großen Feiertagen wie Ostern oder Weihnachten, war ich so gut wie nie in der Kirche anzutreffen. Mittlerweile hat sich das wieder geändert. Ich persönlich glaube aber auch, dass man nicht in die Kirche gehen muss, um gläubig zu sein oder um mit Gott in Kontakt zu kommen. Es geht hier vielmehr um die innere Einstellung und das innere Erleben und Empfinden.

Wo ist Gott?

Ob ich Gott gefunden habe? Ich glaube, dass ich Gott im Alltag in unterschiedlichster Weise zeigt. Er ist allgegenwärtig und immer bereit, mit uns in Kontakt zu treten, wenn wir es auch sind. Sind wir es nicht, liebt er uns trotzdem und wartet auf uns. Er ist trotzdem immer da. Man muss nur die Augen aufmachen, Glauben und seine Hinweise erkennen und verstehen. Wenn du ganz im Moment bist, einen tiefen Frieden spürst und keine Gedanken dich plagen, kannst du es spüren, dass Gott da ist. Sehen kannst du ihn nur mit deinem Herzen, du kannst ihn spüren. Er ist immer da, er ist in dir. Das mag nun vielleicht etwas verrückt klingen, aber daran glaube ich.

Probier’s mal aus. Was hast du für ein Gefühl, wenn du meditierst? Was hast du für ein Gefühl, wenn du in der Natur bist? Was hast du für ein Gefühl, wenn du voll und ganz im Moment bist und in diesem komplett aufgehst? Du bist einfach da, keine Sorgen, Ängste oder Probleme. Könnte das ein göttlicher Zustand sein – das Sein an sich? Ich denke genau das ist es.

Vertraue ins Leben

So empfinde ich es zumindest. Ich habe mittlerweile vertrauen ins Leben gefunden. Ich glaube daran, dass alles im Leben einen Sinn hat, auch wenn dieser – vor allem bei vermeintlich negativen Ereignissen – nicht immer direkt sichtbar ist. Ich denke, das Leben ist eine Aufforderung zu wachsen. Tagtäglich bietet es uns neue Situationen an, um uns weiterzuentwickeln. Besonders die Dinge, die sich gefühlt im eigenen Leben immer wiederholen und nicht so funktionieren, wie wir sie gerne hätten, sind meiner Meinung nach Situationen, aus denen wir lernen sollen. Dort geht es nicht darum, andere dafür zu beschuldigen, dass es uns schlecht geht oder gar das Leben an sich zu verfluchen. Vielmehr sollten wir uns auf uns selbst besinnen und uns fragen, was WIR selbst aus dieser Situation über UNS lernen können. In jedem von uns stecken Erfahrungen aus frühester Kindheit oder späteren Erlebnissen, die unser Denken und Handeln täglich unbewusst beeinflussen. Wir stecken fast jeden, dem wir begegnen, in Schubladen und beurteilen und bewerten dauernd alle möglichen Geschehnisse. Leben passiert einfach, mittlerweile versuche ich darauf zu vertrauen, dass alles zum besten von einem passiert. Du verlierst dem Job? Vielleicht solltest du froh sein, weil es eh nicht der richtige für dich war. Dein Partner trennt sich von dir? Vielleicht ist es gut so, es war dann ja sowieso nicht die wahre Liebe. Du würdest von jemandem zu unrecht schlecht behandelt oder angegriffen? Vielleicht ist das eine Aufforderung zu lernen, dich selbst nicht mehr weiter mit dieser Situation in Gedanken zu beschäftigen bzw. (selbst-)bewusster zu werden oder von diesem Menschen Abstand zu nehmen. Jedes vermeintlich leidige Erlebnis können wir dazu nutzen, unsere eigenen Verletzungen aus der Vergangenheit zu erkennen, zu beobachten und so zu heilen.

Verbinde dich mit deinem höheren Selbst

Zum Glauben gefunden habe ich letztendlich durch meine Wanderung im letzten Jahr auf einem Teilabschnitt vom Jakobsweg hier in Deutschland. Mehr dazu findest du hier oder wenn du Interesse hast, biete ich auch im nächsten Jahr eine Wanderung in Verbindung mit Coachings und Seminaren an. Während dieser Wanderung passierte (unbewusst) eine Veränderung des Bewusstseins. Ich lebte mehr im Moment und weniger in Gedanken, ich konnte schnellere und bessere Entscheidungen treffen und hatte wieder einen Draht zu mir selbst hergestellt. Nach der Reise kam es mir so vor, als müsste ich das alles nochmal bewusst neu lernen, war doch dieses „Gefühl“ der Verbundenheit und Einheit im Alltag wieder schnell verflogen. Bis heute arbeite ich weiter daran und ich denke mittlerweile, dass es eine Lebensaufgabe ist – wenn nicht gar Sinn des Lebens – immer weiter zu wachsen, bewusster zu werden und das Leben und die Welt dazu zu „benutzen“.

Ich glaube auch daran, dass Gott für jeden von uns einen Plan hat. Wir müssen nur wieder lernen zu vertrauen und auf unser Herz zu hören. Dann wird in uns eine Kraft freigesetzt, die uns in Einklang mit dem Leben bringt. Ich glaube, dass nahezu alles möglich ist, wovon man träumt. Grenzen und Ängste bestehen oft nur in unseren Gedanken.
Vertraue dir, vertraue dem Leben und Vertraue Gott! Trau dich und pack‘s an, du kannst alles erreichen!

Wenn du dabei Rat und Unterstützung benötigst, schaue dir doch mal meine Beratungsangebote an, bis einschließlich Sonntag, 22.07.2018 gibt es bestimmte Coachings zum Kennenlernpreis.

Ich wünsche dir ein schönes Wochenende!
Bis bald!

Herzlichst

Christopher

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